LWL / FTTH / FTTB

Glasfaser bis dorthin, wo sie gebraucht wird.

Neue Nutzungseinheit oder gesamtes Gebäude: Wir betrachten Leitungswege, Glasfaser-Abschlussstellen und Übergabepunkte im Zusammenhang – nicht nur das Kabel.

Glasfaservorhaben schildern
Auch kleinere Anliegen sind willkommen.
Illustration zum Bereich Glasfaser & FTTH

WORAUF ES ANKOMMT

Eine Glasfaserleitung ist erst dann nützlich, wenn ihr Weg durch das Gebäude geklärt ist.

Bei Neubau und Nachrüstung entscheiden Steigzonen, verfügbare Rohrwege, Brandschutzanforderungen und der Zustand des Bestands über Aufwand und Ablauf. Deshalb beginnen wir nicht bei der Dose, sondern bei den tatsächlichen Voraussetzungen.

  • Bestehende Trassen und mögliche Leitungswege aufnehmen
  • Übergabepunkt, Verteilung und Nutzungseinheiten auseinanderhalten
  • Anschlussstellen und Kennzeichnung abstimmen

UNSER LEISTUNGSRAHMEN

Was Sie mit uns klären können.

Wir stimmen den tatsächlichen Umfang mit Ihrer Situation und vorhandenen Infrastruktur ab.

01

Hausinterne Verteilung

LWL-Leitungswege im Gebäude, vom Verteilerbereich bis zur vorgesehenen Nutzungseinheit.

02

Anschluss und Montage

Passende Anschlusskomponenten und saubere Zuordnung der Verbindungen.

03

Prüfung und Übergabe

Sinnvolle Prüf- und Dokumentationsschritte passend zum vereinbarten Auftrag.

WISSEN AUS DER PRAXIS

FTTH, FTTB und Hausverteilung: Was bedeutet das für Ihr Gebäude?

Glasfaser beschreibt zunächst nur das Übertragungsmedium. Für den tatsächlichen Anschluss ist entscheidend, an welchem Punkt die optische Verbindung endet und wie sie von dort zu den einzelnen Räumen oder Nutzungseinheiten gelangt. Das beeinflusst Leitungswege, Anschlusskomponenten und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

FTTB ist nicht automatisch FTTH

Bei FTTB (Fiber to the Building) reicht die Glasfaser bis ins Gebäude, häufig in einen Technikraum. Der weitere Weg kann über eine vorhandene Kupfer- oder Koaxialinfrastruktur erfolgen. Bei FTTH (Fiber to the Home) reicht die Glasfaser dagegen bis in die Wohnung beziehungsweise Nutzungseinheit. Für Wohnanlagen ist diese Unterscheidung wichtig, weil die hausinterne Erschließung unterschiedlich ausfällt.

Was bedeuten GF-TA, ONT und Übergabepunkt?

Eine GF-TA ist die Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose. Ein ONT wandelt optische in elektrische Signale um; je nach Anschluss kann diese Funktion auch direkt in einem geeigneten Glasfaser-Router integriert sein. Übergabepunkt, optische Abschlussstelle und Endgerät sind nicht zwangsläufig am selben Ort. Deshalb müssen Steckertyp, Position und Zuständigkeit vor einer Änderung geklärt sein.

Warum Leitungsweg und Faserreserve zählen

Bei einer Nachrüstung beeinflussen Schächte, Steigzonen, brandschutztechnische Durchführungen, die vom Kabelhersteller vorgegebenen Biegeradien und zugängliche Verteiler die Ausführung. Eine nachvollziehbare Kennzeichnung der Fasern und Anschlussstellen erleichtert spätere Erweiterungen und die Eingrenzung von Störungen. Ob Dämpfungs- oder andere Messnachweise erforderlich sind, ergibt sich aus Planung und Auftrag.

Vor der Anfrage hilfreich

Hilfreich sind Grundrisse, Lage des Hausübergabepunkts, Zahl der Wohnungen beziehungsweise Anschlüsse und Informationen zu vorhandenen Leerrohren.

Technische Grundlagen vertiefen

HÄUFIG GEFRAGT

Vor der Anfrage geklärt.

Die genaue Lösung hängt vom Bestand und den technischen Rahmenbedingungen ab.

Können Sie einen vorhandenen Glasfaseranschluss verlängern?

Wir prüfen zuerst Leitungsart, Übergabepunkt und bauliche Situation. Erst daraus ergibt sich, welche Erweiterung möglich und wer für welche Strecke zuständig ist.

Arbeiten Sie an Leitungen des Netzbetreibers?

Eingriffe in betreiberseitige Netze erfolgen ausschließlich, wenn Beauftragung und erforderliche Berechtigungen vorliegen. Schwerpunkt ist die gebäudeinterne Infrastruktur.

Ihre Situation ist nicht von der Stange?

Beschreiben Sie das Objekt, die vorhandene Situation und Ihr gewünschtes Ergebnis. Auch ungewöhnliche Anfragen sind willkommen.

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DER NÄCHSTE SCHRITT

Lassen Sie uns Ihre Verbindung klären.

Nennen Sie das vorhandene Kabel, das gewünschte Ziel und – falls relevant – die Anzahl der Anschlussstellen.

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Illustration: petrolfarbener Tech-Leguan mit Netzwerkleitungen